Norwegen 2017

Teil 1

Bei unserer letzten Winterflucht, die wir im sonnigen Spanien in Carthagena verbracht haben, lernten wir die netten

Norweger Randi und Ottar kennen. Diese beiden freundlichen Menschen hatten zufällig eine komplett ausgearbeitete Route für

unsere Reise in ihrem Handgepäck, die sie uns netterweise überließen.

Bei einem kleinen Treffen wurden uns dann die wichtigsten Punkte dieser Route beschrieben, damit wir bei unserer Reise auch möglichst

viele Sehenswürdigkeiten des tollen Landes bestaunen können.

Und so möchten wir uns bei Randi und Ottar auf diesem Wege herzlichst bedanken.

Am 19. Juni starteten wir (Gitte, Sunny und meine Wenigkeit) in Richtung Nord-Ostsee-Kanal, um der großen Hitzewelle in

NRW zu entgehen. Am späten Nachmittag kamen wir auf dem Stellplatz Schachtholm an und machten es uns dort gemütlich.

Die schöne Lage des Stellplatzes war uns aus der Vergangenheit noch gut bekannt und wir freuten uns schon darauf,

die "dicken Pötte" von unserer "Terrasse" aus zu beobachten.

Auch unser neues Familienmitglied, die kleine Fellnase "Sunny", freut sich schon sehr auf die neuen Erlebnisse,

die sie auf dieser Tour erwarten werden.

Am Mittwoch um 8 Uhr wartete die Fähre nach Norwegen schon mit weit offenem Schlund auf uns und nach der Erledigung

aller Formalitäten konnten wir an Bord fahren.

Pünktlich um 9 Uhr legte das Schiff ab und begab sich auf den Weg von Hirsthals nach Langesund.

Da die Kapazität der Fähre noch lange nicht ausgelastet war, gab es für uns und unsere Sunny noch sehr viel Platz

und Bewegungsfreiheit auf dem Sonnendeck.

Fast auf die Minute pünktlich erreichten wir die norwegische Küste und den Hafen von Langesund.

Da gab es für die Passagiere viel zu sehen und alles wirkte von hier oben auf dem Deck wie eine Miniaturwelt.

Auf dem Weg zu unserem ersten Stellplatz in Norwegen gab es schon gleich hinter dem Hafen die romantischen,

bunten Holzhäuschen zu sehen.

Für die erste Nacht hatten wir uns den Stellplatz in Kviteseid ausgesucht. Er ist kostenlos und

man findet im nahe gelegenen Ort alles was man braucht.

Der Abend wurde dann dazu genutzt, um unserer Fellnase noch mal ein bisschen Bewegung zu verschaffen.

Sie hatte sichtlich viel Freude. sich in diesem neuen Terrain so richtig auszutoben und nutzte es in vollen Zügen aus.

Da wir uns in der Nähe von Notodden-Heddal niedergelassen hatten, haben wir den nächsten Tag genutzt, um einen Ausflug

zur größten Stabkirche von Norwegen zu machen. Diese lag etwa 75km entfernt und wir konnten uns auf dem Weg ein wenig umschauen.

Und so machten wir unterwegs immer wieder eine kleine Unterbrechung, um möglichst viele Eindrücke dieser schönen Landschaft

für uns und unsere Sunny mitzunehmen.

Dabei hatten wir, wie man wohl unschwer erkennen kann, alle Drei sehr viel Spaß.

Die ersten wilden Erdbeeren wachsen am Wegesrand.

An der Stabkirche von Heddal angekommen, freute sich unser Hundmädchen über die Bekanntschaft mit einem "Irischen Wolfshund".

Die Stabkirche von Heddal wurde ab dem 12. Jahrhundert erbaut und ist mit einer Höhe von 26m und einer Länge von 20m

die größte Kirche ihrer Art in Norwegen.

Der Innenbau ist (natürlich) komplett aus Holz und die Wände sind mit zahlreichen Mustern versehen.

Durch die vielen großen Dachflächen und Spitzen wirkt der gesamte Bau noch größer und wuchtiger.

Gleich in der Nähe der Kirche befindet sich auch ein kleines Freilichtmuseum, in dem einige Stallungen

und ein Wohnhaus besichtigt werden kann.

Die Wohnräume sind sehr detailgetreu nachgebildet und geben einen kleinen Überblick über das familiäre Zusammenleben in der damaligen Zeit.

Die Wände der Zimmer und auch die Möbel waren zum Teil durch bunte Malereien ansehnlich geschmückt.

Zwei alte Speicher und Stallungen, die mit ihrem hoch gebauten Fundament vor ungebetenen zwei- und vierbeinige Eindringlinge schützen sollen.

Unsere vierbeinige Freundin kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und untersuchte das ganze Gelände auf ihre eigene,

hundetypische Art und Weise, mit ihrer kleinen Spürnase.

Als wir dann auf dem Rückweg zum Stellplatz waren merkte ich auf einmal, dass der Motor mitten in der Fahrt ausgegangen war

und nicht mehr reagierte. Aus dem Motorraum roch es zudem auch noch nach Diesel. Wir hatten keine Möglichkeit mehr ohne fremde

Hilfe weiter zu kommen. Ich verständigte den deutschen Pannendienst und dieser benachrichtigte einen regionalen Abschleppdienst.

Nach einer unruhigen Nacht auf dem Parkplatz am Rande der Straße, kam am nächsten Morgen der Abschleppwagen und brachte uns nach Bö,

in eine freie Werkstatt. Das klappte alles very reibungslos! Dort angekommen wurde der Motor von unserem Wagen erst einmal genau kontrolliert

und meine schlimmste Befürchtung bestätigt: Die Dieselpumpe war der Übeltäter.

Lange Rede kurzer Sinn, der Meister zerlegte die Pumpe und ersetzte 2 defekte O-Ringe von ca. 3 Millimeter Durchmesser.

Das Ganze dauerte etwa 5 Stunden und am Freitagabend konnten wir wieder mit unserem Appartement auf Rädern weiterfahren.

Der Preis der Reparatur war zwar recht erheblich, aber hätte in einer norwegischen Vertragswerkstatt schnell mal das

Doppelte kosten können. Hier kostet eine nackte, neue Dieselpumpe um die 10 000 NOK (etwa 1000 Euro) und der Arbeitslohn mit

Kleinmaterial wäre noch dazu gekommen. Wir haben uns jedenfalls gefreut, dass es doch noch so schnell weiter gehen konnte.

Umso schöner erschien uns der nächste Morgen in Kviteseid am See-Stellplatz. Heute war eine Fahrt zu höchsten Berg der Region geplant,

zum Gaustatoppen (1883m ü.n.N.) bei Rjukan.

Allein der Weg dorthin war schon ein optisches Erlebnis. Überall Wasserläufe, Wildbäche und wunderbare, bunte Holzhäuser.

Die Farben der Natur und des Himmels verstärkten diesen visuellen Eindruck um ein Vielfaches.

Auf der Hochebene des Gaustatoppen, in einer Höhe von etwa 1000 Metern. Der Gipfel hat auch jetzt, gegen Ende Juni, noch einzelne Schneefelder.

Blick vom Gaustatoppen über die felsige Ebene und die Bergseen der Hochebene.

Weiter ging es und wir fuhren an den Rand des Naturreservates Hardangervidda. Auch ein schöner Stellplatz am See.

Irgendwo dort hinten am Fuße der Berge und am Ufer dieses See´s lebt die Deutsche Auswanderin, Silvia Furtwängler, mit ihrem Mann

und den vielen Schlittenhunden. Dorthin führt keine Straße und man erreicht sie nur per Helikopter oder mit einem Boot.

Ein einsamer Stellplatz am Seeufer.

Endlich wieder ein abenteuerlicher Spielplatz für unsere kleine Sunny, die auch kaum noch in ihrem Tatendrang zu bremsen ist.

Aber irgendwann ist auch die stärkste Power an ihrem Ende angelangt und was gibt es dann Schöneres, als in einer Wiese aus Wollgras

zu liegen, um neue Energie zu tanken.

Ein kleines Feriendorf am Rande des Naturreservat Hardangervidda.

Durch die bewachsenen Dächer verschmelzen die Häuser fast mit dem Untergrund.

Jetzt wollen wir uns noch einmal richtig von der warmen Sonne auftanken lassen, denn als nächstes Ziel haben wir uns die kalte Hochebene

bei Setesdal ausgesucht. Die E134 geht dort bis auf über 1000 Meter Höhe und führt auch im Sommer immer

wieder durch Schnee bedeckte Bergwelten. Dazu dann später mehr.

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Am Sonntag, den 25. Juni starteten wir zu unserer nächsten Etappe. Das Wetter war durchwachsen und immer wieder gab es Schauer.

Trotzdem war die Fahrt ein Genuss, denn die Landschaft wechselte immer wieder ihr reizvolles Gesicht.

Wir fuhren von Kviteseid über die E-134 und die Bundesstr. 45, zur Bundesstr. 9 ins Otra-Tal, welches mir aus meiner Jugend noch immer

in guter Erinnerung ist. In Haukeligrend stießen wir wieder auf die E-134. Nun ging es wieder auf eine Hochebene und die Temperaturen sanken

mit jedem Meter, den wir höher hinauf fuhren.

Im Haukelisaeterfjell, am Rande des Hardangervidda suchten wir uns auf über 1000 Metern Höhe und stürmischem Schneeregen einen Übernachtungsplatz.

Wir fanden einen einsamen Stellplatz, auf dem auch schon 2 weitere Fahrzeuge standen. Für eine Nacht sollte es reichen.

Am nächsten Morgen waren dann die Wolken aufgerissen und der blaue Himmel luckte hindurch. Gute Aussichten auf einen schönen Reisetag.

In der Ferne waren noch die dicken Wolken zu sehen, aber der Wind hatte sie inzwischen unschädlich gemacht.

Hier oben findet man immer wieder die alten Bauernhöfe mit ihren urigen, landestypischen Gebäuden.

Mal sehen, wann uns jemand entgegen kommt.

Endstation!  Diese Passstr. war wegen des hohen Schnees noch gesperrt. Also wieder zurück auf die E-134 und runter ins Tal von Odda.

Der Låtefossen mit seinen zwei Zuflüssen ist bei dieser Wetterlage eine richtige Waschküche und ein gern gesehenes Fotomotiv.

Überhaupt plätschert es in diesem lang gezogenen Tal an jeder Ecke und an jedem Berghang.

Der schmale Meeresarm des Sörfjordes zieht sich viele Kilometer in das enge Tal bei Odda.

Kurz vor Odda führt uns ein kleiner Schotterweg hinauf zum Folgefonna-Nationalpark mit seinem gleichnamigen Gletscher.

Der Buarbreen ist einer von zahlreichen Ausläufern des Folgefonna-Gletschers. Leider ziehen sich auch hier die eisigen Flächen spürbar zurück.

Weiter geht es nach Utne, um mit der Fähre nach Kvanndal überzusetzen.

Dort angekommen fahren wir auf der Bundesstr. 7 weiter nach Westen und gelangen nach Norheimsund.

Hier legten wir eine Pause ein und übernachteten auf dem Stellplatz direkt beim Steindalfossen.

Ein besonderes Schmankerl dieses schönen Wasserfalls: Man kann unter dem laut tosenden Wasser fast trockenen Fußes hindurch gehen.

Der nächste Morgen zeigte uns mit eindrucksvollen Bildern, wieviel Schnee in der vergangenen Nacht wieder auf den Bergen gefallen ist.

Nun fuhren nun in Richtung Gudvangen. Immer wieder erblickten wir in dem satten Grün das schäumende Weiß von tosenden Wasserfällen,

wie z. B. hier beim Tvinnefoss.

Kurz vor dem Tunnel nach Gudvangen zweigten wir nach Stalheim ab und fuhren zum Stellplatz. Leider war der Platz schon durch ein anderes

Fahrzeug belegt und so fuhren wir nach einem kurzen Fotoshooting wieder über die enge Straße mit ihren 18% Gefälle zurück auf die E-16.

Die E-16 kurz vor Gudvangen. In der Ferne kann man den gewaltigen Wasserfall hoch über der Straße erkennen.

Für die kommende Übernachtung suchten wir uns den kleinen Ort Undredal aus. Ein richtig hübsches, kleines Hafendörfchen mit Nostalgie-Effekt.

Hier hatten wir uns gleich wohl gefühlt und es gab viele schöne Fotomotive.

Mitten im Dorf eine uralte, verwitterte Speicherkammer.

Oberhalb des Dorfes die kleine, hölzerne Stabkirche.

Und wie fast überall im ganzen Land auch hier gepflegte, fröhlich bunt gestrichene Holzhäuser.

Am Abend kam dann das Highlight, welches sich jeder Fotofreund wünscht, wenn er an einem der vielen norwegischen Fjorde ist.

Hier bei Undredal kommen täglich bis zu sechs große Kreuzfahrtschiffe in nächster Nähe vorbeigefahren und bieten den Zuschauern ein spektakuläres Bild.

Und wenn man Glück hat, dann folgt dem ersten Schiff auch gleich noch ein zweiter Dampfer.

Und so kann man dann verfolgen, wie die riesigen Schiffe, der Abendsonne folgend, den schneebedeckten Bergen des Nordlandes entgegen fahren.

Sunny sorgt derweil bei den amerikanischen Passagieren eines anderen Bootes für Fröhlichkeit und Begeisterung.

Ihren Namen hätten wir nicht besser wählen können, denn immer wieder ist sie der "Sunshine" auf unserer Reise.

So, das war es für heute wieder einmal. In den nächsten Tagen werde ich euch dann über einen weiteren Reiseabschnitt berichten.

Alles Gute und die besten Grüße aus dem gar nicht so kühlen Norden.

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Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben!

Denn man kann ja nie wissen, ob nicht doch noch etwas unvorhersekbares passieren wird.

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Am 28. Juni haben wir unsere nächste Etappe gestartet.

Vom kleinen Örtchen Undredal fuhren wir durch einen 12km langen Tunnel zur Hafenstadt Flåm. Als wir aus dem Tunnel kamen trauten

wir unseren Augen nicht, denn in dem kleinen Hafenbecken hatte ein riesiges Kreuzfahrtschiff festgemacht.

Insgesamt zählten wir 3 dieser großen Schiffe in dem engen Fjord. Immer wieder fuhren kleine Barkassen hin- und her und brachten die meist

asiatischen Passagiere in den Ort. Nach einem ausgiebigen Fotoshooting machten wir uns schnell wieder aus dem Staub und suchten das Weite.

Unsere norwegischen Bekannten hatten uns eine landschaftlich schöne Strecke empfohlen, auf der wir den 25km langen Aurland-Tunnel

umfahren konnten. Sie stieg ab der Ortschaft Aurlands-Vangen in sehr engen, steilen Serpentinen schnell auf über 1300m ü.n.N an.

Und verwöhnte uns mit immer spektakuläreren Ausblicken., wie hier z.B. in den Aurlandfjord. Kleine Ausweichstellen ermöglichten es, dass man

den endgegen kommenden Fahrzeugen Platz machen konnte.

Auch in den Hafen von Flåm konnte man von hier oben schauen. Die Kreuzfahrtschiffe standen noch immer dort.

Bevor sich die schmale Paßstr. dann von dem Fjord abwendet und in die Hochebene des Aurland-Fjell führt,

passiert man einen ganz besonderen "View-Point". Ein weit in den Fjord reichener Steg, an dessen Ende eine Glasplatte den Abschluß bildet.

Von hier oben hat man einen unbeschreiblichen Ausblick, der dem Begriff "Vogelperspektive" wohl alle Ehren macht.

Eine gern genutzte Fotopose der Besucher: Mit dem Rücken an die schräg stehende Glasplatte gelehnt und sich fotografieren lassen.

Während der Auffahrt auf das Fjell dachte ich noch: Wie schön, dass unser Auto wieder problemlos diese Steigung fahren kann.

Nur wenig später standen wir auch schon wieder am Straßenrand und nichts ging mehr. Die rote Lampe für das Motormanagment leuchtete

und der Motor stand still.

    

Sunny hatte an diesem Ort, hoch oben auf dem Fjell, an dem auch jetzt im Sommer noch reichlich schnee lag, sichtlich viel Spaß.

    

Es war ja auch der erste Schnee in ihrem Leben, den sie ausgiebig testen musste. Ein Lichtblick in dieser bescheidenen Situation ;-(

Der Pannendienst wurde wieder einmal benachrichtigt und nach "nur" 5 Stunden kam dann auch ein freundlicher Falck-Mitarbeiter

mit einem großen Schlepper. Angeblich hatte es so lange gedauert weil der norwegische Abschleppdienst und der ACE sich erst einmal

über die Bezahlung der Kosten einigen mussten.

Unser WoMo war schnell angehängt und um 1:00 Uhr Nachts waren wir dann endlich im 100km entfernten Voss auf einem Parkplatz

angekommen. Von hieraus wollte man uns dann am nächsten Morgen wieder abholen und in eine geeignete Werkstatt bringen.

Am Morgen wurde dann in einer freien Werkstat der Fehlerspeicher ausgelesen und zurückgestellt. Der Motor lief wieder!

Der Monteur meinte, dass er nichts weiter für mich tun könnte und dass ich nach Möglichkeit die nächste Fiat-Vertragswerkstatt aufsuchen sollte,

um den Fehler dort noch einmal untersuchen zu lassen. Er wünschte uns noch weiterhin viel Spaß in Norwegen und eine gute Reise.

Nach anfänglicher Resignation haben wir uns nun dazu entschlossen, dass wir unsere Reise zunächst einmal fortsetzen und in der nächsten

Fiat-Werkstatt den Wagen überprüfen zulassen. Es wäre eine Sünde, wenn wir wegen der 2 Pannen jetzt die Reise abbrechen würden.

Es geht also weiter und so haben wir gleich eine der vielen Stabkirchen besucht, vielleicht hilft es ja wirklich ;-)

Auf dem Foto ist die Kirche von Kaupanger, in der auch heute immer noch Gottesdienste gehalten werden.

Unser nächster Stellplatz sollte am Fuße des Flatbreen, einem Seitenarm des Jostedalsbreen, sein.

Der Jostedal-Gletscher ist das größte zusammen hängende Gletschergebiet auf dem europäischen Festland.

 

Der Stellplatz unterhalb des Gletschers. Tagsüber kommen hier die Busse mit den Kreuzfahrt-Passagieren zum "Landgang" vorbei.

 Nachts herrscht absolute Ruhe.

Am Abend bekamen wir dann noch Besuch von einer größeren Rinderherde und Sunny war sichtlich von den Tieren beeindruckt.

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Stellplatz ging es dann am Freitag Morgen weiter.

 

Unser nächstes Ziel sollte der Brigsdal-Gletscher sein, den ich auf einer Norwegenreise im Jahre 1984 schon einmal gesehen hatte.

    

Ein Vergleich: Der Gletscher damals und heute.

Es ist deutlich sichtbar, wie sehr das Eis in den vergangenen Jahren zurück gegangen ist.

Eine freundliche Begrüßung auf einem Campingplatz in Sunde, im Brigsdal.

Spiegelbilder am Hornindalsvatnet.

Und am Abend haben wir in Nordstranda ein schönes und ruhiges Übernachtungsplätzchen gefunden.

Bis demnächst, Peter und Gitte.

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Am nächsten Tag, am Samstag den 1. Juli, sah das Wetter dann nicht mehr so schön aus. Es hat angefangen zu regnen und die Temperaturen

gingen auch etwas in den Keller. Trotzdem wollten wir uns in den kommenden Tagen einigen Inseln und Inselchen an der Küste anschauen.

Die kleinen Fischerdörfchen an den Ufern der Fjorde versprühen auch bei diesem feuchten und dunstigen Wetter ihren Charme.

Von Wasser und Steinen in Jahrtausenden in diese Form geschliffen, dient "der Kannenstein", bei Oppedal, heute als Wahrzeichen dieser Region.

Der Horizont zeigt uns ein erstes sonniges Signal.

An einigen Wasserläufen auf den Inseln stehen noch die alten Mühlen, die von dem zu Tal fließenden Wasser angetrieben wurden.

Unter den Hütten wurden die Turbinenräder von dem starken Wasserschwall angetrieben.

Und oben drehten sich die schweren Mühlsteine, um das Getreide zu Mehl zu mahlen.

Auch unsere neue Reisebegleiterin, Sunny, ist von all den interessanten Dingen ganz begeistert. Hier wirft sie neugierig einen Blick über

die Mauer von "Kråkenes fyr".

An manchen Stellen dieser gemütlichen Inseln fällt einem sogar eine leichte Ähnlichkeit zu den Küsten von Irland auf.

In dieser ruhigen Landschaft ließ sich schnell ein Schlafplatz mit einer besonderen Aussicht auf die Inseln der Umgebung finden.

In der Vergangenheit haben wir immer wieder von der kleinen Insel Runde gehört, die für ihre zahlreichen Vogelarten bekannt ist.

Unter anderen gibt es hier auch große Brutgebiete der bunten Papageientaucher. Ein Grund doch einmal hier vorbei zu schauen.

Wenn man es genau nimmt, so gibt es nur eine Straße auf der Insel, die auch zu dem kleinen Campingplatz führt. Angesichts der zahlreichen

Camper kann man diesen Ort wohl nicht mehr als "Geheim-Tipp" bezeichnen, aber ein beliebter Urlaubsort ist es ganz offensichtlich.

Gerne hätten wir den langen und beschwerlichen Weg zu den Brutstätten der vielen Vögel auf uns genommen, doch die Wetterverhältnisse

hielten uns dann letztendlich doch davon ab.

Na, wenigsten auf einem großen Bild haben wir den wunderschönen Papageientaucher und das Wahrzeichen der "Insel Runde" sehen können.

Über die filigrane, einspurige Sund-Brücke verließen wir die Insel dann wieder.

Weiter ging es an zahlreichen Fjorden und Seen entlang und als nächstes Ziel hatten wir und den Geiranger-Fjord ausgesucht.

Um dorthin zu gelangen mussten wir zunächst wieder ins Gebirge und vorbei an der Djupvasshytta und dem Aussichtspunkt "Dalsnibba" (1476 m).

Da das Wetter auch hier in den Bergen sehr bescheiden war, verzichteten wir auf die Auffahrt zum Dalsnibba und sparten uns die

Straßennutzungsgebühr von etwa 13 Euro. Außer Nebel, bzw. Wolken, hätte man wohl nichts sehen können.

Der Geiranger-Fjord mit Kreuzfahrtschiff. Leider war auch hier der Himmel mit dicken Wolken verhangen und gab uns nur einen

kleinen Teil seiner vollen Schönheit zur Ansicht frei.

Erst als wir uns dem Hafen näherten, erkannten wir, welch ein Andrang es, trotz des Regenwetters, bei den Bootszugängen gab.

Die Rettungsboote dienten den Passagieren als Bootstaxis und fuhren ständig hin und her, um den Fahrgästen den Landgang zu ermöglichen.

Heute Morgen (Dienstag, der 4. Juli) dann der Anblick, den man sich wünscht, wenn man in den Geiranger-Fjord blickt. Gleich mehrere große Schiffe,

darunter auch die "AIDA-vita", hatten schon sehr früh beim Hafen festgemacht.

Die Passagiere der Schiffe wurden dann mit Bussen zu dem wohl schönsten Aussichtspunkt des Fjordes gefahren und konnten dort das

umwerfende Panorama bestaunen.

Genauso wie wir Beide es auch taten ;-)

Ein Blick in den tiefen Geiranger-Fjord ist wirklich ein einmaliges Erlebnis. Besonders dann, wenn sich die großen Schiffe durch den Fjord bewegen.

Wieder geht unser Weg weiter und wir kommen an den ursprünglichen Berghütten vorbei, die heute wohl als Ferienhäuser dem Tourismus dienen.

Ein weiteres Etappenziel erreicht: Die einzigartigen Trollstiegen.

Eine Panoramaaufnahme von den Trollstiegen. Dieser abenteuerliche Weg wurde angeblich von den Trollen in den Granit geschlagen.

Auf diesem Bild kann man sehr gut die Größenverhältnisse erkennen. Immer wieder muss man in kleine Ausweichbuchten,

damit der Gegenverkehr vorbei fahren kann.

Entlang des oberen Felsgrates zieht sich ein schmaler Weg von dem immer wieder Aussichtsplattformen über den Abgrund hinaus ragen.

Unsere kleine Sunny probiert einmal ein Fußbad im kalten und kristallklarem Schmelzwasser aus.

Uns fällt auf, dass sie auf dieser Reise immer mutiger wird.

So, hier an diesem schönen Stellplatz stehen wir in genau diesem Moment und werden auch hier die kommende Nacht verbringen.

Bis demnächst und eine gute Nacht,

Peter und Gitte.

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Mittwoch, der 5.7.2017

Nach einer ruhigen Nacht ging es am nächsten Morgen weiter. Unser Weg führte uns über Oppdal auf die Europastraße 6.

 

Die große Stadt Trondheim ließen wir wegen Stellplatzüberfüllung links liegen und fuhren, mit einer Übernachtung bei Steinkjer,

weiter nach Nord-Norwegen.

Am Donnerstag-Abend erreichten wir die Laksfossen bei Grane, wo es die größten Lachstreppen von Norwegen gibt.

Die Lachstreppen ermöglichen den Fischen einen einfacheren Aufstieg über die Wasserfälle oder Stauwehre in ihre Laichgebiete.

Lachse innerhalb einer Treppenstufe, in der zur Beobachtung der Tiere eine Glasscheibe eingebaut wurde. 

Am nächsten Morgen (Freitag 7.7.17) sah der Himmel viel besser aus und versprach uns einen sonnigen Tag. Ein Grund mit, an die Küste zu fahren.

Also haben wir uns entschieden, die E-6 bei Mosjøen zu verlassen und uns über die RV-17 weiter nach Norden zu bewegen. Die RV-17 führt

an der zerklüfteten Küste entlang und wird ab und an von einer Fährverbindung unterbrochen.

Gleich zu Beginn der Fahrt sahen wir diesen Kranich auf einem Acker direkt neben der Straße.

Die Helgeland-Brua wollten wir nicht auslassen und machten deshalb einen kurzen Schlenker nach Sandnessjøen.

In einem kleinen Fischladen kauften wir uns noch ein ordentliches Stück Räucherlachs und dann ging es auf der RV-17 weiter nach Norden.

Bei Levang mussten wir auf dieser Strecke das erste Mal mit einer Fähre übersetzen. Die Fahrzeit betrug etwa 30 Min. und kostete ca. 15 Euro.

Von der Fähre hatte man einen gigantischen Ausblick bis tief ins Land hinein. Die Berge stauten die feuchte Luft auf

und bildeten riesige Wolken. Es sah von der Ferne aus, als ob dort hinten ein gewaltiger Vulkan ausgebrochen wäre.

Der weitere Weg auf der RV-17 verlief meist immer entlang der Wasserlinie und man kam an den schönsten Aussichtspunkten vorbei.

Ein netter Picknickplatz auf einer Anhöhe. Wären wir nicht erst so wenige Kilometer gefahren, hätten wir hier gut übernachten können.

Die Eindrücke auf dieser schönen Strecke sind wohl bleibend. Die Blumen auf den Wiesen stehen in voller Blüte, das Meer lockt mit seinen

schönen Stränden und auf den kargen Felsen der nahen Berge liegt noch der Schnee. Überall plätschert das Schmelzwasser von den Hängen.

In einer so schönen Gegend ist dann am Nachmittag schnell mal der Platz für die nächste Übernachtung gefunden.

Und wenn wir nun heute Abend den Fernseher ausgeschaltet lassen, so liegt das nicht an dem sehr schlechten Empfang hier oben in der Nähe des Polarkreises,

sondern an dem traumhaften Ausblick, den wir direkt vor unserer Windschutzscheibe haben.

 

Sunny schaut auf jeden Fall schon einmal nach, wie der Weg dann morgen weiter gehen wird. Wenn weiterhin alles klappt,

so werden wir morgen den Polarkreis betreten und das bedeutet, dass ab dann für uns die Sonne nicht mehr untergehen wird.

24 Stunden am Tag Sonnenschein und Nachts auch noch  ;-)

Unser Weg im Detail. Bis zum heutigen Tag (19. Reisetag) sind wir insgesamt 4010 km gefahren.

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Samstag, der 8. Juli 2017

Mein Handy- und Internet-Provider "Congstar" hat Geburtstag und hat mich großzügigerweise zum 10 jährigen Bestehen der Firma mit

10 GB Datenvolumen gesponsort.

Damit sollte der Bericht bis zum letzten Tag unserer Reise gesichert sein.

Vielen Dank "Congstar"!!

Wir genossen gestern noch die herrliche Nachtsonne (das Foto wurde um 22:13 Uhr gemacht) an dem Stellplatz, bevor wir uns schlafen legten.

Am nächsten Morgen begrüßte uns die "Kong Harald" der Hurtigruten mit kräftigen Hornsignalen und signalisierte uns,

dass unsere Reise weiter geht.

In Kilboghamn war wieder einmal Fähre fahren angesagt. Eine ganze Stunde sollte diese Fahrt dauern und etwa 27 Euro kosten.

Während der Fahrt ist der Aufenthalt im Fahrzeug nicht möglich und so genossen wir die Aussicht und die frische Luft auf dem Außendeck.

Den Gebirgszug der "Sieben Schwestern", im Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark, konnten wir in der Ferne erkennen.

Auch unser "Schiffshund" war an dem Geschehen an Bord interessiert.

Wir kamen immer wieder an den skurilsten Felsformationen vorbei und dachten uns spaßeshalber irgendwelche Fantasiegebilde dazu aus.

Die Felsen und Gebirge konnten noch so wild und zerklüftet sein, kleine Ansiedlungen und Gehöfte waren aber immer zu finden.

Bei manchen Höfen fragten wir uns so manches mal, wie die Bewohner wohl dort hin gelangen würden.

Wieder an Land konnten wir es dann selbst ausprobieren und waren immer wieder erstaunt, wie sich der Asphaltstreifen der RV-17 durch

die Landschaft wandt. Dort wo sich eine Felswand senkrecht erhob und den Weg versperrte hat man lange Tunnel durch den Granit gebohrt.

In den Fjorden kommt man auch immer wieder an solchen Fischzuchtstationen vorbei. Hier werden z.B. die Lachse für den europäischen

Markt gezüchtet. Die Fische bleiben dabei im Meerwasser und die einzelnen Becken werden über Schläuche mit Futter versorgt.

Dieses freundliche Motorradfahrer-Pärchen aus dem Raum Dessau hatten wir schon an unserem letzten Stellplatz kennengelernt und

so traf man sich zunächst auf dem weiteren Weg immer wieder, z.B. auf der Fähre und an den folgenden Sehenswürdigkeiten.

Auf diesem Wege einen netten Gruß an die Beiden, die uns eindrücklich an unsere früheren Motorradtouren erinnerten.

An den Ausläufern des Svartisen-Gletschers kann man den Rückgang des Eises durch die Klimaveränderung sehr deutlich erkennen.

Dieses Tal war früher einmal bis zum Rand mit Eis gefüllt und reichte bis an den Fjord heran.

Den gestrigen Abend verbrachten wir auf dem Stellplatz bei Storvik, der direkt an einem breiten Sandstrand liegt.

Dort konnte sich unsere Fellnase mal richtig austoben und sich danach in der Wiese zwischen Klee und Dotterblumen ausruhen.

Unser heutiges (Sonntag, 9.7.17) Ziel war gar nicht so weit von dem Stellplatz entfernt. Wir hatten uns Saltstraumen ausgesucht,

um uns die stärkste Gezeitenströmung einmal live anzuschauen.

Am besten kann man das Ganze von der hohen Saltsstraumen-Brua aus verfolgen.

Wenn man sich über den schmalen Fussweg der Brücke bis zur Mitte des Bauwerks begibt, steht man genau über der starken Strömung.

Egal ob bei Ebbe oder bei Flut, das Wasser muss mit einem unvorstellbarem Druck durch diesen engen Kanal.

Die Insel Saltstraumen liegt mitten im Gezeiten-Zu- und Ablaufkanal des Skjestadtfjordes. Der tiefe und breite Fjord hat nur rechts und links der

Insel eine enge Verbindung zum offenen Meer. Durch die Gezeiten ist der Wasseraustausch so groß, dass in den beiden Verbindungen eine

so enorme Wasserströmung erzeugt wird, wie es sie auf der ganzen Welt kein weiters Mal gibt.

Während der Gezeitenströmung kann man vom Ufer aus die Fische im Wasser springen sehen. Diese Zeit wird von vielen Menschen gerne

dazu genutzt, um sich einen schmackhaften Fisch aus dem Wasser zu angeln.

Aber auch ohne eine Angel treffen sich hier täglich viele Urlauber und Touristen, um einmal an diesem eindrucksvollen Schauspiel teilzuhaben.

Eines der typischen Wohnhäuser dieser Region. Hier sind die meisten Häuser doppelstöckig,

ganz im Gegensatz zu den meist einstöckigen Häusern in südlicheren Bereichen.

Hier an diesem spektakulären Fjord werden wir die heutige Nacht verbringen. Wir sind nun nicht weit von Bodø, die mit 50.000 Einwohnern die

zweitgrößte Stadt Nord-Norwegens ist.

Mal sehen, was uns morgen in Bodø erwarten wird. Wir sind auf jeden Fall gespannt und Sunny hofft schon jetzt auf ganz viele Möwen,

die sie doch so gerne einmal schnappen würde.

Und heute Nacht werden wir bei den warmen Licht der Mitternachtssonne gemütlich in unserem Mobilchen einschlafen.

(Diese Aufnahme wurde um 22:43 Uhr am Saltstraumen gemacht)

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Montag, der 10. Juli 2017

Bodø haben wir wegen starkem Regen und einer riesigen Baustelleausfallen lassen und diesen Tag statt dessen als Fahrtag benutzt.

So haben wir heute das letzte Stück der RV-17 abgespult und sind zum Abschluss unserer Etappe mit der Fähre von Bognes nach Löding

auf den Lofoten gefahren.

Als wir heute Morgen (Dienstag, 11.7.17, mein 63. Geburtstag) die Vorhänge an den Fenstern öffneten, lachte uns wieder die Sonne entgegen

und so machten wir uns nach einem kleinen Frühstück auf den Weg zur Insel Andoya, die den nördlichen Teil der Vesterålen bildet.

Das Ziel war die nördlichste Ortschaft auf der Insel Andenes, von wo aus die Wal-Safaris starten. Entlang der RV-82 kamen wir immer wieder

durch kleine Siedlungen mit romantischen Hafenanlagen. Am Horizont konnte man die schneebedeckten Gipfel der Insel Senja erkennen.

Hier und dort hingen an den Fassaden der Häuser die Jagdtrophäen der Fischer. Hier ein Nackenwirbel eines Wales.

Aus der Ferne beobachtete die Uferschnepfe wie wir mit unseren Fotoapparaten die Landschaft ablichteten.

Die RV-82 zieht sich auf der östlichen Inselseite vom Süden bis zur Nordspitze, zur Walsafari-Ortschaft Andenes.

In Andenes ist wohl die Hauptgeschäftsquelle der Wal-Tourismus. An mehreren Stellen im Hafen werden Bootsfahrten zu den

Walfischen angeboten.

Gleich neben einem Anmeldebüro fanden wir diesen Unterkiefer eines dieser Meeresriesen.

Die Angebote der einzelnen Argenturen sind unterschiedlich. Wir hatten mit einigen Teilnehmern gesprochen und man sagte uns,

dass die Tour ca. 3 Stunden dauern würde und man hätte eine Gruppe Orkas gesichtet. Die Preise sind entsprechend an

den Umfang der Tour angepasst. Im Allgemeinen liegt der Preis pro Person bei etwa 150 Euro.

Ein Blick über die westliche Küstenseite der Insel Andoya. Sie ist knapp 50 km lang und an der breitesten Stelle ungefähr 14 km breit.

Die Ortschaft Andenes besteht größtenteils aus den typischen Holzhäusern und es ist inzwischen ein recht großes Ferienhausgebiet

um den alten Ortskern herum gewachsen.

Der Leuchtturm ist schon von weitem sichtbar, was bei den vielen kleinen Felsen und Untiefen der Küste auch von größter Wichtigkeit ist.

Im Hafen findet man die bunten Häuser der alten Fischereibetriebe. Seit es hier den Wal-Tourismus gibt, haben die Menschen eine

Alternative zur Fischerei, die durch die Überfischung der Nordmeere immer schwerer wird.

Blick in eine der Hauptstraßen von Andenes.

An der Küste von Andoya finden wir so manch schönen Badestrand, der sich im Vergleich mit südländischen Stränden durchaus behaupten kann.

Zugegeben, die Wassertemperaturen dürften ein wenig unterschiedlich sein, aber dafür hat man hier auch noch des nachts den Sonnenschein ;-)

Diesen alten Bully aus dem Münsterland haben wir auf der Rückfahrt auf der westlichen Inselseite gesehen.

Im Inneren der Insel: Immer wieder säumen bunte Blütenteppiche unseren Weg.

Weite Sandstrände mit kristallklarem Wasser sind an der Westseite von Andoya keine Seltenheit.

Das man hier ein schönes Fleckchen Erde hat, haben auch schon einige andere Mitmenschen heraus gefunden und sich ein schönes

Häuschen an den Strand gebaut.

Wer würde bei diesem Anblick glauben, dass wir uns hier oberhalb des Polarkreises befinden.

Man könnte diese Aufnahmen wohl ebenso gut in der Karibik oder am Mittelmeer gemacht haben.  

Auf der Rückfahrt von der Insel haben wir in einem kleinen Fischerdorf an der Westküste dieses Trocknungsgestell für den

bekannten "Stockfisch" gesehen. Da die Gestelle völlig leer waren, hoffen wir, dass wir vielleicht in den nächsten Tagen auf den

Inseln Langøya, Hadseløya oder den Lofoten überhaupt, noch einmal dieses regionale Wahrzeichen finden können.

 

Soweit erst einmal für heute.

Wir hoffen, dass wir morgen wieder einen erlebnisreichen Tag haben werden

und "Sunny" freut sich schon jetzt auf die vielen neuen Eindrücke, Gerüche und Geräusche.

Was ist das doch für ein spannendes Hundeleben, wenn man jeden Tag an einem anderem Ort ist!

 

Hier mal zum Spaß eine Tabelle von den Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten auf den Lofoten:

Das macht doch Spaß oder nicht? 24 Stunden Sonne am Stück.

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